Hundeleben
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Das Hundeleben

 

Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen. Schon vor ca. 15000 Jahren stellte sich der erste domestizierende Kontakt her. Er wurde vermutlich vorerst von den Frauen als Kinderersatz, Wachhund, Abfallentsorger, Wärmekissen und Spielkamerad für die Kinder gehalten um erst später von den Männern als Jagdhilfe und Zugtier entdeckt zu werden.

Über den Weg als Jagdhund, Kampfhund, Schutzhund und Prestigeobjekt wurde er unter Anderem zu dem Kameraden, den wir heute Kennen ....

 

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                                                                                                                                                                 canis lupus

Es gibt so einige Dinge, mit denen man dem Hund heutzutage den Alltag bereichern kann. Es gibt aber auch Bedürfnisse, die man dem Hund erfüllen sollte und muss, um ihm ein artgerechtes Leben zu ermöglichen …

                                                   

Die Grundbedürfnisse:

 

  • Nahrung und Wasser
  • Schlaf und Ruhe
  • Rückzugsmöglichkeiten, Nähe und Distanz                                                                                    hunde_0702

Das Rudeltier:

 

  • Sozialkontakte zu Artgenossen und Menschen
  • Rangordnung, klare Hierarchie, Konsequenz
  • Evtl. Vermehrung?
  • Eine Aufgabe (im „Rudel“)
  • Sicherheit, Schutz, Geborgenheit

 

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Der gesunde Hund:

 

  • Laufen, Rennen
  • Toben, Kräfte messen
  • Schwimmen
  • Lernen

 

Der Wolf im Hund:

 

  • Jagen, Hetzen
  • Nasenarbeit
  • Erfolge, aufgestöbertes Wild
  • Territorium, etwas, das bewacht werden muß
  • Bellen, Vertreiben, Knurren

 

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Der Arbeitshund:

 

  • Beschützen (zu Hause)
  • Behüten (Schafe, Kühe,…), zwicken, festhalten, zusammentreiben
  • Verfolgen, Stellen (Polizei, BGS,…)
  • Erschnüffeln (Drogen, Geld, Sprengstoff, Menschen,…)
  • Führen und Begleiten (Blinde, Behinderte)
  • Retten (Lawinen-, Katastrophenhunde,…)
  • DA SEIN!!!

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Klein fängt es an:

 

Der Welpe benötigt:

  • feste Bezugspersonen
  • viel Ruhe
  • Geborgenheit, Schutz
  • Abwechslung, Umweltreize in Maßen, nicht in Massen, unterschiedliche positive Kontakte
  • Orientierung, fester Rahmen, klare Regeln

 

Diese Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und zeigt nur einen Teil der Bedürfnisse aber auch umfangreicher Fähigkeiten unserer Hunde, welche sicherlich auch Rassespezifisch unterschiedlich ausgeprägt sind.

 

Es ist wichtig, die Bedürfnisse zu kennen, um Verhaltensprobleme besser einschätzen zu können.

 

                                                                 fliegerhund